| 25.1.1879 | In Berlin als Tochter von Harry Bresslau und Caroline Isay geboren |
| 1890 | Umzug nach Strassburg, wo der Vater als Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte tätig ist |
| 1898 | Abschluss als Lehrerin für Höhere Mädchenschulen, Studium der Musik (Klavier und Gesang) am Konservatorium Strassburg |
| 1898 | Helene Bresslau lernt Albert Schweitzer bei der Hochzeit einer gemeinsamen Bekannten kennen |
| 1900 | Beginn Studium der Kunstgeschichte und Geschichte |
| 22.3.1902 | Beginn der intensiven Freundschaft mit Albert Schweitzer |
| 1902/03 | Englandaufenthalt, arbeitet als Lehrerin und Erzieherin und als Übersetzerin für Russisch |
| 1904 | Dreimonatiger Krankenpflegekurs in Stettin, anschliessend mehrmonatiger Aufenthalt bei Verwandten in Hamburg, beschäftigt sich mit Philosophie und Theologie |
| 1905-1909 | Hauptamtliche Waiseninspektorin im Gemeindewaisenamt der Stadt Strassburg |
| 1905 | Schweitzer teilt ihr seinen Entschluss mit, als Arzt nach Afrika zu gehen |
| 1908 | Gründung des Mütterheims für ledige Mütter in Strassburg |
| 1909 | Helene Bresslau beginnt eine Krankenschwestern-Ausbildung in Frankfurt am Main |
| 18.6.1912 | Heirat mit Albert Schweitzer |
| 26.3.1913 | Abfahrt nach Lambarene |
| 1913-1917 | Helene Schweitzer-Bresslau baut mit Schweitzer das erste Spital in Andende/Lambarene |
| Sept. 1917 | Rückführung als Internierte nach Frankreich in schlechtem Gesundheitszustand |
| 14.1.1919 | Geburt der Tochter Rhena am 44. Geburtstag ihres Vaters |
| 1922 | Ausbruch der Tuberkulose, die eine Rückkehr nach Lambarene unmöglich macht |
| ab 1924 | Aufenthalt in Königsfeld, Schwarzwald, wo Albert Schweitzer ein Haus bauen liess |
| 1929 | Fahrt in Begleitung von Albert Schweitzer und Marie Secretan nach Lambarene. Schwere Fieberschübe zwingen sie jedoch, im April 1930 nach Europa zurückzukehren |
| Aug. 1930 | Neunmonatiger Aufenthalt im Sanatorium von Dr. Max Gerson in Kassel |
| Sept. 1932 | Wohnsitz mit Rhena in Lausanne, da Helene wegen ihrer jüdischen Herkunft eine Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Deutschland droht |
| 1937 | Umzug mit Rhena nach New York |
| Okt. 1938 | Achtwöchige Promotionstour in den USA zu Gunsten von Lambarene. Es ist ihr zu verdanken, dass Amerika das Spital kennt und während des Krieges Medikamente ins Spital schickt. |
| Juni 1940 | Flucht aus Paris zusammen mit Rhena und ihrer Familie in den unbesetzten Süden Frankreichs |
| 2.8.1941 | Helene Schweitzer-Bresslau erreicht Lambarene auf einem abenteuerlichen Weg über Portugal und Angola, um an der Seite ihres Mannes zu sein. |
| 8.9.1946 | Rückkehr nach Europa |
| 1949 | Helene Schweitzer-Bresslau begleitet Albert Schweitzer in die USA zur Gedenkrede zum 200. Geburtstag von Goethe |
| 1954 | Begleitet ihren Mann nach Oslo zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises für das Jahr 1952 |
| 1956-1957 | Letzter Besuch in Lambarene (bis 23. Mai 1957) |
| 1.6.1957 | Helene Schweitzer-Bresslau stirbt in Zürich. Ihre Asche wird in Lambarene beigesetzt. |