Vorsitzender: Horst Gunter, Superintendent des Kirchenkreises Berlin-Schöneberg
Heilbronner Straße 20, 10779 Berlin, Tel. 030 /213 50 15
2. Vorsitzende: Dr. med. Barbara Sixt, Meraner Straße 49, 10825 Berlin
Schatzmeisterin: Dr. Ingeborg Donder, Lindauer Straße 4, 10781 Berlin
Spendenkonten:
Berliner Bank Kto--Nr. 0253561000 (BLZ 100 200 00)
Postbank Berlin Kto.-Nr. 433455-101 (BLZ 100 100 10)
Den Albert-Schweitzer-Freundeskreis Berlin hat in den 60er Jahren ein Arzt, Dr. Kreyer, gegründet, als er von seiner Tätigkeit in Lambarene zurückkam. Das war ein kleiner Kreis persönlicher Freunde dieses Arztes, der Lambarene dadurch unterstützen wollte. Im Jahre 1972 übergab der Arzt mir diesen Kreis, da er beruflich nach Hamburg ging.
Ich war seinerzeit Pfarrer an der Kaiser-Wilhehn-Gedächtnis-Kirche in Berlin und konnte den Kreis durch Mitglieder meiner Gemeinde stark vergrößern und aktivieren. Wir veranstalteten regelmäßige Treffen für Interessenten in Berlin und informierten über die jeweilige jüngste Entwicklung im Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene. Ich konnte mit Jugendgruppen und später mit Erwachsenengruppen mehrfach Lambarene besuchen und lernte die leitenden Leute persönlich kennen.
Ich hielt Lichtbildervorträge über Albert Schweitzer und sein Spital in Lambarene in Kirchengemeinden und Schulen, erhielt daraufhin Spenden und mit den Jahren auch größere Erbschaften, die eine über hunderttausend DM, die andere über zwei Millionen DM. Und natürlich ließen sich mit solchen Mitteln eine ganze Reihe von Projekten in Lambarene unterstützen.
Mit den Jahren besuchten uns Max Caulet, Verwalter des alten und Gründer des neuen Spitals, die Chefärzte Dr. Kopp, Dr. Fink, Dr. Meyer, Frau Rhena Schweitzer-Miller und manche andere und hielten Vorträge in der Kaiser-Wilhehn-Gedächtnis-Kirche. Es besuchten uns die Gründerväter und -mütter aus Frankfurt, mit denen wir zum Teil gute Kooperation hatten. Es besuchten uns die jeweils Verantwortlichen aus Günsbach, dem Albert-Schweitzer-Haus, und schließlich die Verantwortlichen aus Weimar, Dresden und Cottbus.
Wir beteiligten uns unsererseits an der Arbeit des Stiftungsrates, an der Arbeit der AISL, der Internationalen Albert-Schweitzer-Vereinigung. Und ich übernahm Verantwortung im Vorstand der AISL und nehme nun schon seit zwei Jahrzehnten an den Tagungen und Sitzungen in Europa teil. So konnten wir auch Projekte der AISL und des Geistigen Werkes unterstützen.
Schließlich erweiterte sich auch meine Vortragstätigkeit bis nach Cottbus, Dresden und Günsbach aus, während die finanziell unterstützende Tätigkeit durch all die Jahrzehnte kontinuierlich fortgesetzt wurde.
Unsere selbstgewählten Aufgaben sind bis heute die gleichen geblieben: materielle Unterstützung des Schweitzer-Spitals in Lambarene und Verbreitung des Geistigen Werkes Albert Schweitzers in Berlin. In den letzten fünfzehn Jahren konnten wir ein Forum dafür einrichten, nämlich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, in der wir jeweils an Schweitzers Geburtstag am 14. Januar und an Schweitzers Todestag am 4. September vor einer größeren Öffentlichkeit ein Gedenkkonzert mit klassischen Orgelwerken und Lesungen aus Schweitzers Werken veranstalten. In den letzten Jahren kamen zu Vorträgen über Schweitzer und Lambarene kompetente Referenten dazu: mit Frau Professor Dr. Barbara Schmidt, Herrn Professor Dr. med. Kremsner und Frau Dr. med. Barbara Sixt Ärztinnen und
Ärzte, die in Lambarene gearbeitet haben, Dr. Othon Printz,
Dr. Walter Munz, Pierre Bersier, die als Präsidenten und Mitglieder des Stiftungsrates unmittelbare Verantwortung für das Spital tragen. Wir gedenken, diese Reihe durch Hinzuziehung weiterer Experten fortzusetzen.
Superintendent Horst Gunter